05. November 2012 | Welches Schicksal für die Flüchtlinge nach der Schließung des Lagers Choucha?
Erstunterzeichner: Forum für politische und soziale Rechte/Tunesien, Réseau Euro-Méditerranéen des Droits de l'Homme (REMDH), Réseau Afrique-Europe Interact (AEI), Forschungsgesellschaft Flucht und Migration (FFM – Allemagne)
Nach Aussagen des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) wird das Flüchtlingslager Choucha, das zu Beginn des Jahres 2011 an der tunesisch-libyschen Grenze eröffnet wurde, demnächst geschlossen. Dies soll geschehen, obwohl noch mehr als 2000 Personen in dem Lager leben, mit oder ohne Flüchtlingsstatus.
23. Oktober 2012 | Transnationale Deklaration
Für die Freilassung des Koordinators des CMSM und das Ende der Repression gegen Mitglieder der MigrantInnenorganisationen in Marokko
Die unterzeichnenden Organisationen fordern die Freilassung des Koordinators des Rates der subsaharischen MigrantInnen in Marokko und die Einstellung des Verfahrens gegen ihn. Sie prangern die Repression an, die sich seit einigen Tagen gegen die Verantwortlichen von MigrantInnenorganisationen in Marokko richtet.
31. August 2012 | Erklärung der europäischen Sektion von Afrique-Europe-Interact
Solidarität mit dem Widerstand gegen das Regime und mit den sozialen Bewegungen in Togo! Schluss mit der staatlichen Repression!
Wir, die europäische Sektion des transnationalen Netzwerks „Afrique Europe Interact“, erklären hiermit unsere Solidarität mit allen, die in Togo auf die Straße gehen und streiken, um Menschenrechte und demokratische Rechte einzufordern und ihren Protest gegen die Wahlgesetzänderung im Dienste des herrschenden Regimes, gegen staatliche Unterdrückung und gegen die Not und soziale Ungerechtigkeit zu zeigen.
17. Juni 2012 | Europäische Sektion von Afrique-Europe-Interact zu den Festnahmen von MigrantInnen in Marokko
Übersetzung aus dem Französischen:
Laut Informationen aus Marokko finden zur Zeit massenhaft Festnahmen und Abschiebungen von MigrantInnen an die marokkanisch-algerische Grenze statt. Diese Festnahmen und Rückschiebungen, deren Opfer MigrantInnen aus Subsahara-Afrika in Marokko sind, haben psychische und physische Folgen für die Betroffenen. Sie verletzen das „Gesetz 02-03“ hinsichtlich der Einreise von AusländerInnen nach Marokko sowie internationale Abkommen, die Marokko unterzeichnet hat, insbesondere die „Konvention über die Rechte von Wanderarbeitern und ihre Familien“ und die „Genfer Flüchtlingskonvention“ von 1959.
9. April 2012 | Solidarität mit den sozialen Bewegungen in Mali!
Erklärung von Afrique-Europe-Interact/Europäische Sektion zu den Ereignissen nach dem Putsch am 21.03.
In Folge des Krieges im Norden von Mali hat am 22. März 2012 eine Gruppe von Offizieren den malischen Präsidenten Amadou Toumani Touré durch einen Putsch gestürzt. Die Staatschefs der Westafrikanischen Wirtschaftsunion CEDEAO, insbesondere der mit Frankreich eng verbündete ivorische Präsident und Ex-Weltbankfunktionär Alassane Ouattara, reagierten mit massivem Druck: Sie drohten, unterstützt von Frankreich, mit militärischer Gewalt und verabschiedeten ein Wirtschaftsembargo, durch das die Menschen in Mali von lebenswichtiger Versorgung abgeschnitten wurden.
5. Dezember 2011 | 15. Geburtstag der Assoziation der Abgeschobenen Malis (AME)
Glückwünsche der europäischen Sektion von Afrique-Europe-Interact
Zahlreiche Artikel zu Migration und Mali sowie zur Arbeit der AME können auf unserer Webseite unter der Kategorie Afrika & Migration nachgelesen werden
Das transnationale Netzwerk Afrique-Europe-Interact wird bislang von ganz verschiedenen Organisationen aus Mali, Deutschland, Österreich und den Niederlanden getragen – beteiligt sind zudem sind mehrere Gruppen bzw. Einzelpersonen aus Burkina Faso, Senegal, Togo, Kamerun und dem Kongo. Dennoch möchten wir anlässlich des 15. Geburtstags der „Assoziation der Abgeschobenen Malis“ (AME) in Erinnerung rufen, dass es unser Netzwerk ohne die Freunde und Freundinnen von der AME gar nicht geben würde.
Das Manifest für ein Europa der Humanität und Solidarität
Sechs Einsprüche gegen das Grenzregime
Das Manifest kann hier online unterzeichnet werden:
I. Das Mittelmeer wird zum Massengrab der namenlosen Flüchtlinge. Die Zahl der Ertrunkenen steigt. Die EU verschließt den Schutzsuchenden aus Nordafrika den Zugang, überlässt sie in unwirtlichen Wüstenlagern entlang der tunesisch-libyschen Grenze sich selbst. Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind 1674 Flüchtlinge im Kanal von Sizilien ertrunken. Berichte über unterlassene Hilfeleistung durch Militärverbände oder kommerzielle Schiffe mehren sich. Das Flüchtlingsdrama im Mittelmeer verschärft sich – und Europa schaut zu. Menschen, die ihnen in Seenot helfen, werden angeklagt.



